«Vo Puur zu Puur» – Sonntag, 19.September 2010

Es Bild isch meh als 1000 Wort – es Erläbnis bim Puur isch meh als 1000 Bilder!

Die Zürcher Bauern luden ein und sie kamen: Über 1500 Besucher wollten wissen, wie bei Eichenberger Obst die fruchtig, frischen Früchte gepflegt und geerntet werden.

Der Genuss der regionalen, frischen Produkte war denn auch einer der vielen Höhepunkte des Besuches «bim Puur».


Am vergangenen 19.September haben viele Bauern im Kanton Zürich ihre Türen und Tore, ihre Kulturen und Ställe den Konsumen- ten geöffnet. Dies war eine ausgezeichnete Gelegenheit für alle «Nichtbauern» sich ein aktuelles Bild der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Bauern der Region im Speziellen zu machen, Kontakte zu pflegen und die vorzüglichen Produkte zu geniessen sowie sich mit regionalen Spezialitäten einzudecken. Heute wächst das Bewusstsein immer mehr, dass die wertvollen Nahrungsmittel aus der Region, vom Schweizer Bauern, nicht nur der Ernährung dienen, sondern auch viele Vorteile in Bezug auf die Umweltbe-lastung, den Naturschutz und die Qualität für uns alle bringen.

Ein regelrechtes Gedränge herrschte an allen Stationen des Rundganges.

Spezielle Traktoren mit «Erntewagen» sind notwendig, um die reifen Äpfel schonend zu ernten.

Wie von Geisterhand bewegt, schwimmen die Äpfel durch die Sortieranlage: Schonend und schadlos.

Einer der modernsten Sortieranlage der Schweiz macht es möglich, dass die geernteten Früchte sehr schonend und nach Vorschriften oder Kundenwünschen sortiert werden können.

Damit wir das fast das ganze Jahr frische und knackige Früchte geniessen können, sind modernste Lageranlagen mit einer ausge-klügelten Technik notwendig.

Alle Mitarbeitenden im frisch-grünen T-Shirt waren gefragte und kompetente Auskunftspersonen für die Besucher.

Staunen über die Vielfalt an Produkten, die sich aus den fruchtigen Früchten herstellen lassen.

Die zahlreichen Aktivitäten am Tag der offenen Türen wurden rege genutzt und genossen.

Unter Anleitung von Fachleuten konnten die «exklusiven, gebrannten Wasser» degustiert werden, eine Spezialität von Eichenberger-Obst.

Wenn Kinderaugen staunen, dann geschehen einfachste Dinge, zum Beispiel wird aus einem Apfel saftig-frischer Most!

Den ganzen Tag haben die Kinder «gemostet», ein Riesen-Hit und eine wichtige Erfahrung in Bezug auf heimische Nahrungsmittel und Getränke.

Interessierte und engagierte Nachwuchs-Obstbäuerin?

Nichts schmeckt besser, als ein selbst gepresster Most (Most ab Presse, ein Herbstspezialität die jetzt bei uns erhältlich ist, profitieren Sie)!

Hochbetrieb herrschte bei den Verpflegungs-Ständen, denn auf einem Bauernhof gibt es Hunger….

Trotz Riesenansturm blieb die Koch-Equipe stets Herr / Frau der Lage.

Grossen Anklang fanden die Feuerstellen für die mitgebrachten Grilladen und Würste.

...das lange Warten auf die eigene Wurst… bei diesem Riesen-hunger!

Das Interesse an den Kulturen, der Pflege derselben und dem saisonalen Sortiment waren den ganzen Tag sehr gross, Peter Eichenberger, der Betriebsleiter war ohne Unterbruch am erklären seiner Kulturen und beantworten von Fragen.

Peter Eichenberger, ein moderner Bauer, entspricht ganz und gar nicht dem romantischen Bild der Schulbücher oder der älteren Besucher: Er und sein ganzes Team sind Unternehmer mit Leiden- schaft und Herzblut!

Das Resultat der monatelangen Pflege war für alle Besucher eindrücklich: Die Apfelernte und deren Verarbeitung.

Gross und klein kommen aus dem Staunen nicht heraus, wenn «Geisterhände» die Früchte sortieren.

Mit fachmännischen und interessierten Blicken den Apfel und seine speziellen Dimensionen bestaunen.

Sehr beliebt waren all die angebotenen Produkte, baumfrische oder konservierte Früchte als Konfitüre oder Dörrobst oder Liquör.

Verkaufen heisst bei uns auch beraten, persönliche Kontakte pflegen und für den Kunden da sein, Zeit haben.

Die Degustation von Liquör ist ein spezielles Erlebnis für die Sinnesorgane und hat einen hohen Haftwert.

Eine einfache, aber wirkungsvolle Mostpresse begeisterte und packte die Kinder, vor allem die Tatsache, dass aus frischen Äpfeln ein flüssiger Most entstand.

Auch beim «Kinder-Mosten» herrschte den ganzen Tag ein Riesenandrang, ein Beispiel, dass Kinder auch von der Natur zu begeistern sind.

Ein grosse Festwirtschaft bot «Gluschtiges» für den Hunger, bot die Gelegenheit für «Frucht-Gespräche» und diente der Kontaktpflege unter Gleichgesinnten.

Grosse Nachfrage nach Würsten des Metzgers aus der Region, eine Gaumenfreude mehr!

... die Krönung des Tages: Die Sonne schien grosszügig und herbstlich-warm… so richtig zum Geniessen, draussen auf dem «Puure-Hof»! 

Was schmeckt besser als eine selbst gegrillte Bratwurst?